aktiv solidarisch gewaltlos
Ebenso wie in Lomé organisiert sich auch in Abidjan ein neues Team. Die meisten Teilnehmer sind im künstlerischen Bereich tätig und wollen ihre Fähigkeiten in einer Kampagne zur Gewaltlosigkeit anwenden.
Dabei geht es nicht nur um die Ablehnung der körperlichen Gewalt, sondern um Aufdeckung und Ablehnung der Gewalt in all ihre Formen.
Ziel ist die Aneignung und Verbreitung einer Haltung aktiver Gewaltfreiheit. Die Kampagne wird an Schulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen unter Einbeziehung der Schüler, Eltern und Lehrkräfte durchgeführt.
Stationen einer Reise:
In Abidjan gab es viel Interesse für die Humanistischen Projekte.
Besuche verschiedener Gruppen, eine gemeinsame Konferenz mit dem Vertreter der UN-Menschenrechtskommission und ein Radio-Interview standen auf dem Programm.


Unsere Absicht:
Wir sind der Meinung, dass wirkliche Entwicklung von Allen für Alle sein muss! Dass wir Menschen Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen und unser Schicksal in die eigenen Hände nehmen können.
planet link traut sich aber auch, die Ursachen für Missstände beim Namen zu nennen. Wir sind uns bewusst, dass beispielsweise die reichen Industrieländer und Großkonzerne die Mittel hätten, um innerhalb kürzester Zeit die Situation in Afrika nachhaltig zu verbessern.
Ebenso sind wir uns bewusst, dass eine Lösung der bestehenden Probleme und eine Verbesserung der Lebensbedingungen letztendlich auch einer Veränderung der wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Strukturen bedürfen. Dies ist eine Grundvoraussetzung, damit Menschen ohne Gewalt, Machtmissbrauch und Korruption in Würde leben können.